Sonntag, 8. Juli 2012

Bad News dudes. Vorerst werde ich diese Seite auf Eis legen, da ich momentan einfach zuviel zu tun habe und hierfür leider keine Zeit mehr finde. 
<3

Mittwoch, 27. Juni 2012


...Und du lässt dich treiben.In tiefschwarzen Wellen. Die Nacht ist kalt und dein Blick getrübt. Alles was du siehst ist dasselbe, eintönige, stürmisch-melancholische Meer. Weit und breit Nichts als Wasser. 
Du lässt dich forttragen.Nicht einen Muskel spannst du an, entspannt und gespannt wohin es dich bringt.

 Du hast keine Kraft mehr, jede Bewegung scheint zwecklos. 
Das Meer hält und umgibt dich. Schützt und trägt dich. 
Es ist kühl hier,dunkel und verlassen. So wie sie dich verließen.
Das sanfte Rauschen des Wassers schwillt an. Bald ist es ein ohrenbetäubendes Dröhnen. Die zarte Stille weicht tosendem Lärm. Das Rauschen, ist es das Meer oder dein Blut?

...Und du lässt dich treiben. In tiefschwarzen Wellen. Die Nacht ist kalt. So wie dein Herz.




Dienstag, 19. Juni 2012

Ich bin ein Stern

Ich bin ein Stern am Firmament,
Der die Welt betrachtet, die Welt verachtet,
Und in der eignen Glut verbrennt.

Ich bin das Meer, das nächtens stürmt,
Das klagende Meer, das opferschwer
Zu alten Sünden neue türmt.

Ich bin von Eurer Welt verbannt
Vom Stolz erzogen, vom Stolz belogen,
Ich bin ein König ohne Land.

Ich bin die stumme Leidenschaft,
Im Haus ohne Herd, im Krieg ohne Schwert,
Und krank an meiner eignen Kraft.
- Hermann Hesse

Donnerstag, 7. Juni 2012


"You showed him all the best of you
But I'm afraid your best

Wasn't good enough

And know he never wanted you

At least not the way
You wanted yourself to be loved
And you feel like you were a mistake
He's not worth all those tears that won't go away"




Dienstag, 5. Juni 2012


"Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt 
in dieser Welt, was ihm bestimmt."

Wilhelm Busch


Bereits als Kind lerntest du, dass auf Nehmen ein wohltätiges Geben folgt. Dass es sich nicht schickt, jemandes Hand zu ergreifen wenn man den kleinen Finger angeboten bekommt. Du lerntest artig zu danken und das Nehmen nur mit Zurückhaltung zu genießen. Ein ausgeglichenes Wechselspiel.
Doch du wurdest älter und du erkanntest die Lügen in ihrem System. Die Fehler in ihren Statistiken.
Du erkanntest dich und die Menschen.

Mehr, mehr, noch mehr,viel mehr. Gib uns alles was du hast. 
Deine Seele zur unverbindlichen Preisempfehlung. Nur noch in diesem Leben und nur solange der Vorrat reicht. Und du gibst, weil es sich so gehört. Weil du überleben, dich ernähren und vermehren willst.
Total Obedience. Arbeite hart, arbeite mehr. Sei nützlich und produktiv. Ausruhen kannst du dich dann später. 5 Meter und der Erde.

Nicht nur Staat und Wirtschaft profitieren von dir. "Ja" und "Amen" lehrte dich die Bibel. Du herzensguter Christ. Du und dein gutmütiges Herz. Lässt dich ausbeuten, belügen und betrügen. Du gibst und gibst noch mehr. Alles was du hast und darüber hinaus. Und der gute Mensch nimmt, immer und immer wieder. Du wartest, auf eine reichende Hand, auf ein Geschenk, auf ein Wunder? 
Du blindes Geschöpf. Was du gibst bleibt fort. Worauf du wartest, auch.
Wach endlich auf und sieh ein das es eine grausame Lüge war. Das was sie dir damals erzählten. Eine wunderschöne Utopie. 


Dienstag, 29. Mai 2012

everyday´s runaways


Klick dich aus. Schließ die Augen und beam dich hoch.
Du hast die Scheiße lang genug ertragen. Lang genug gelitten, lang genug mitgespielt.
Das grausame Spiel, bei dem der Gewinner der Verlierer ist. Bei dem ein Mensch kaum mehr einen Pfifferling wert ist. Bei dem sie blind mitmachen, keine Fragen, kein Problem.
Ein (Atem-)zug und weg. Mit Lichtgeschwindigkeit durch die Galaxie. Vorbei an Sternen, Schrott und Stein. 
Kein Leben, ein Zustand. Grob, wütend, achtlos.
Schmeiß dich weg, so wie sie es taten. Ins Leere, ins Nichts.
Zehntausend Tote bei Erdbeben, dreißig Schwerverletzte bei Selbtsmordattentat. Und immer noch sterben sie da drüben. Im nahen, fernen Afrika. 
Was kannst du dafür?
Du hast ihnen nichts getan und doch trägst du die Schuld. Die Last auf den Schultern dieser Generation. Ballast, schier unerträglich.
Beam dich hoch und lass den Scheiß hinter dir. Bis sie dich zurückholen.



Fotograf: Stefan Grautstück
Assistent, Kippenstopfer und Haarezurechtleger: Niklas Wenzel

Mehr auf: http://www.facebook.com/kitty.rox13

Fotograf: Stefan Grautstück

Sonntag, 13. Mai 2012

love is the answer


Ist sie das?
Kann Etwas so Abstraktes und Nicht-Greifbares die Lösung für alle Probleme sein?
Liebe, die Superior Power in einer orientierungslosen und verworrenen Welt?
Das Allheilmittel aller Generationen, vergangener Jahrhunderte, Zukunftsprognose.
Lass es zu, das Gefühlskarussell. Steig ein, in die Achterbahn in Richtung Himmel.
Nimm sie ab, die Pflaster und die Verbände. Von nun an bist du geheilt. Von Krankheit und Schmerz. Von Leid und Pein. Von Hass und Wut.
Pure Naivität und blinde Gefühlsduselei? Romantischer Mythos oder reelle Wahrheit?
Liebe umsorgt Wunden. Versorgt sie mit schmerzlindernder Salbe. Beschleunigt den Heilungsprozess.
Um sie früher oder später dann mit brachialer Gewalt aufzureißen. 
Liebe heilt, kurzzeitig. 
Und bevor sie geht, nimmt sie den Zauber von dir. Den Elfenstaub in deinen Augen. 
Den rosaroten Schleier von deinen Pupillen.
Und was bleibt ist das Chaos. Oh wunderschönes, schmerzlich vertrautes Chaos. 
Und trotzdem lässt du es zu.
Weil es so gut tut, weil es schön ist, weil es sich so gut anfühlt, wahrhaftig geliebt zu werden.
Fang mich auf, in deinem Netz aus hauchdünnen Fäden. Ein Gebilde, dass mehr Stabilität besitzt als meine Welt in den letzten zwanzig Jahren.


Montag, 7. Mai 2012


 Schau mich an.
Was ist es was du siehst?
Blickst du mich an oder schaust du nur durch mich durch?
Deine Pupillen, so atemberaubend groß, deine Iris ein einzigartiges Farbenparadies.
Du verlierst dich, langsam aber sicher.


Samstag, 5. Mai 2012

up, up and away


Ruhelos schreitest du durch die Trümmern deines Lebens. Dein Gang ist unsicher, die Vergangenheit ein Minenfeld. Du tanzt ein schmerzerfülltes Ballett zwischen Scherben, Gräbern und Müll. Meachnisch bewegst du dich im Takt. Jeder Schritt ein Fehltritt. Chaos, Schutt und Asche.
Raus hier. Einfach nur weg hier. Flucht. Wegfliegen.

Der Druck steigt, es ist Zeit auszubrechen.
Mit gepackten Taschen hängst du in der Schwebe. Die Zukunft, ein noch geschlossenes Eisentor. Die Vergangenheit, der Abgrund aus dem du empor stiegst. 
Einen Schlüssel gibt es nicht, du musst das Tor einrennen. Die Mauer niederbrennen.
Das Tor zur Welt ist offen. Das Tor zum Leben, frische Luft durchflutet deine Lungen.
Wohin?
Den Fahrplan hast du verloren, der Nase nach, nur nicht zurück. Desorientiert wagst du deine ersten Schritte. Wenn du dich jetzt sehen könntest. Heimatlos geboren, Heimat verloren. 

Wie oft hast du dir gewünscht an einem andern Ort zu sein? Wie oft hast du dein Zuhause verflucht?
Die Menschen, die Bäume, die Straße, dein Leben?
Wer hält dich auf? Wer hält dich ab?
Nur du selbst. 

Montag, 30. April 2012


Growing up is never easy. You hold on to things that were. You wonder what's to come. But that night, I think we knew it was time to let go of what had been, and look ahead to what would be. Other days. New days. Days to come. The thing is, we didn't have to hate each other for getting older. We just had to forgive ourselves... for growing up.